Über die Vereinsgründung ´Delwe-DSL´
Vor einigen Jahren realisierte eine Firma in Sankt Alban ein Funk-DSL-Netz. Ausgangslage war eine 2MBit-
Standleitung der Telekom. Über einen 5GHz-Sender, gelegen an einem idealen Standort mit bestmöglichem Sichtkontakt
zu den meisten Haushalten, wurde versucht, eine echte Alternative zu denen im Ort bisher verbreiteten
Wegen ins Internet (Analogmodem, ISDN) anbieten zu können.
Der Versuch verlief schleppend: Ein stattlicher Anschlußpreis, hohe Hardwarekosten für jeden Teilnehmer, unflexible und volumengesteuerte Tarife sowie eine nicht zeitgemäße Übertragungsgeschwindigkeit hielt die Benutzerzahl stets im überschaubaren Bereich.
Im Januar 2010 stand dann das gesamte Projekt in Frage. Die wenigen Benutzer ließen eine wirtschaftliche Fortsetzung für den Betreiber nicht mehr zu. Es sah also nicht rosig aus, zumal eine Breitbandversorgung durch die Telekom auch in den nächsten Jahren als äußerst unwahrscheinlich galt. Als jedoch auch von einem eventuellen Verkauf der Anlage die Rede war, wurde ein zunächst kleiner Kreis in unserer Gemeinde aktiv und spielte mögliche Varianten für einen attraktiveren und preiswerteren Weiterbetrieb durch.
Binnen kürzester Zeit stand ein Anforderungskatalog für die Zukunft:
- Schneller, stabiler und sicherer Internetzugang per Funk
- Realisierung einer kostengünstigen Flatrate
- Weiterverwendung der bisherigen Antennentechnik
- Austausch der unzuverlässigen Sendetechnik
- Erhöhung der Nutzeranzahl durch das Angebot kostengünstiger Hardware
Nach genauem Hinschauen war schnell klar: Eine Firma, die eine solche Anlage wirtschaftlich betreiben muß, wird nicht alle Punkte erfüllen können. Dies kann sich nur über einen Verein, der lediglich kostendeckend wirtschaften muß, realisieren lassen!
Und die Idee war geboren ...
Der Versuch verlief schleppend: Ein stattlicher Anschlußpreis, hohe Hardwarekosten für jeden Teilnehmer, unflexible und volumengesteuerte Tarife sowie eine nicht zeitgemäße Übertragungsgeschwindigkeit hielt die Benutzerzahl stets im überschaubaren Bereich.
Im Januar 2010 stand dann das gesamte Projekt in Frage. Die wenigen Benutzer ließen eine wirtschaftliche Fortsetzung für den Betreiber nicht mehr zu. Es sah also nicht rosig aus, zumal eine Breitbandversorgung durch die Telekom auch in den nächsten Jahren als äußerst unwahrscheinlich galt. Als jedoch auch von einem eventuellen Verkauf der Anlage die Rede war, wurde ein zunächst kleiner Kreis in unserer Gemeinde aktiv und spielte mögliche Varianten für einen attraktiveren und preiswerteren Weiterbetrieb durch.
Binnen kürzester Zeit stand ein Anforderungskatalog für die Zukunft:
- Schneller, stabiler und sicherer Internetzugang per Funk
- Realisierung einer kostengünstigen Flatrate
- Weiterverwendung der bisherigen Antennentechnik
- Austausch der unzuverlässigen Sendetechnik
- Erhöhung der Nutzeranzahl durch das Angebot kostengünstiger Hardware
Nach genauem Hinschauen war schnell klar: Eine Firma, die eine solche Anlage wirtschaftlich betreiben muß, wird nicht alle Punkte erfüllen können. Dies kann sich nur über einen Verein, der lediglich kostendeckend wirtschaften muß, realisieren lassen!
Und die Idee war geboren ...
Die Chronologie:
-
17. Februar 2010 Infoflyer DSL-Breitbandzugang für Sankt Alban
Vorstellung der Idee, erster Forderungskatalog und erste Ermittlung einer möglichen Teilnehmerzahl. -
03. März 2010 Einladung zur Informationsveranstaltung
Erste Ankündig zur Möglichkeit über die Gründung eines Vereins. -
10. März 2010 Informationsveranstaltung im Infozentrum Sonnenpark
Vorstellung eines Grobkonzeptes, Beantwortung von Fragen, Ausgabe einer Interessentenliste und Bildung eines Arbeitsvorstands. -
15. März 2010 Treffen des Arbeitsvorstands
Entwurf einer Vereinssatzung sowie einer Beitragsordnung. Planung der Gründerversammlung. -
24. März 2010 Gründerversammlung im Infozentrum Sonnenpark
Verabschiedung der Satzung und Beitragsordnung, Beitrittserklärungen, Vorstandswahlen. -
01. April 2010 Festlegung Aufnahmegebühr / Mitgliedsbeitrag
Nach dem vorliegen weiterer Beitrittserklärungen wurde anhand der Mitgliederzahl die Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeitrag anhand der bei der Mitgliederversammlung festgelegten Tabelle fixiert sowie die zusätzlich benötigte Anzahl von Funk-Modems ermittelt. -
06. April 2010 Eintragung in das Vereinsregister (e.V.)
Bestätigung vom Amtsgericht Kaiserslautern über die Eintragung in das Vereinsregister. -
08. April 2010 Eröffnung eines Vereinsbankkontos
Ein Onlinekonto wurde bei der Sparkasse Rockenhausen eröffnet. -
09. April 2010 Die Datenleitungen für die zweite Antenne werden vorbereitet.
Um das Empfangsspektrum weiter zu verbessern wird die zweite Antenne, die für die neuen Funk-Modems benötigt wird, absichtlich um ca. 20m versetzt zur "alten" Antenne platziert.